|
|
|
|
Das Olivenöl "extra vergine" ist ein absolutes Naturprodukt, und dank seiner charakteristischen organoleptischen Ernährungsbestandteile ist es ein fundamentales Element der mediterranen Diät. In der Tat haben wissenschaftliche Forschungen die positiven Auswirkungen des Olivenöls extra vergine bewiesen auf den Stoffwechsel, die Verdauung, die Kinderernährung, auf Lebererkrankungen, Herz-Kreislauf und zur Vorbeugung der Arteriosklerose. Dank seiner besonderen Zusammensetzung der Fettsäuren hilft Olivenöl extra vergine außerdem zur Reduzierung des schädlichen Cholesterins und fördert den Gehalt an nützlichem Cholesterin im Körper. Schließlich sollte man nicht das Vergnügen vergessen, das der Genuß eines solchen Produkts bietet, das reich an Aromen und verschiedenen Geschmacksvariationen ist. Das alles gilt für ein Olivenöl extra vergine von hoher Qualität ist. Hier wollen wir Ihnen kurz die Arbeit und die Leidenschaft näherbringen, die hinter jedem Tropfen Öl steckt. Beginnend mit dem Anbau der jungen Pflanzen bis zur Verarbeitung der geernteten Oliven. |
|
|
|
Für einen richtigen Olivenhain müssen zunächst die jungen Bäumchen eingepflanzt werden. Es gibt verschiedene Methoden der Nachzucht; am wichtigsten ist es, solche veredelte Pflanzen auszuwählen, die sich dem Standort anpassen können. |
 |
|
|
|
Der Olivenbaum ist eine Pflanze, die schon in frühem Alter mit dem Tragen von Früchten beginnt. Aber es dauert etwa 25-30 Jahre, bis eine effektive Ernte möglich ist: 40-60 kg pro Olivenbaum. Die Arbeit zur Erntevorbereitung beginnt mit dem Schnitt der Zweige während der Wintermonate, der von fachmännischer Hand durchgeführt werden muß. |
 |
|
|
|
Die Blüte: Sie beginnt im Mai. Die Pflanzen werden mit einem Blütenmantel bedeckt, und aus der Ferne sehen sie aus wie cremefarbige Wolken. |
 |
|
|
|
Fruchtbildung: Selbst bei zahlreichen Blüten nur wird ein kleiner Teil davon bestäubt und erzeugt die Früchte. Sehr wichtig sind die metereologichen Bedingungen für eine gute Fruchtbildung. Es muß trocken sein und Luftbewegung herrschen mit einer Temperatur um 15°C. |
 |
|
|
|
In den Sommermonaten wächst die Frucht normalerweise heran, das Wachstum verlangsamt sich nur bei extremer Trockenheit. Im September beginnt dann die Phase des Reifens der Oliven. |
 |
|
|
|
Der Ernte der gereiften Oliven kommt eine besondere Bedeutung zu. Besonders wichtig sind der Zeitpunkt und die richtige Erntemethode. Hier würden sich Fehler sofort auf die Qualität des Endprodukts auswirken. Die Frucht muß zum exakt richtigen Reifezeitpunkt geerntet und darf dabei nicht beschädigt werden. Der anschließende Transport in gut belüfteten Behältern ist ebenso wichtig -die ersten Schritte für eine optimale Qualität des wertvollen Öls, das sich noch in den frischgeernteten Früchten befindet. Der Erntezeitpunkt hat einen sehr großen Einfluß auf den Charakter und den gesundheitlichen Nährwert des Olivenöls. Deshalb achten wir sehr genau darauf, dass alle zuliefernden Olivenbauern die Ernte genau zum richtigen Zeitpunkt durchführen. |
 |
|
|
|
Schon seit vielen Jahren benutzen wir nur gut belüftete Behälterr für den Transport der Oliven von den Feldern zu unserer Ölmühle. Eine wesentliche Bedingung für gute Qualität ist ein kurzer Zeitraum zwischen dem Pflücken der Oliven und dem Beginn der Verarbeitung (nur wenige Stunden dürfen dazwischenliegen). |
 |
|
|
|
Die möglicherweise zwischen den geernteten Oliven befindlichen kleine Zweige und Blätter würden sich auf Duft und Geschmack des Öls auswirken. Die Oliven werden deshalb im allerersten Arbeitsgang von Blättern und Zweigen befreit. |
 |
|
|
|
Nun folgt das Pressen: Zurück bleibt eine breiige Masse aus Schalen, Fruchtfleisch und den Kernen. |
 |
|
|
|
Nach dem Pressen wird die verbliebene ölhaltige Masse einige Zeit vorsichtig durchgeknetet. Dadurch treten die darin befindlichen winzigen Öltröpfchen schneller heraus, und schon nach wenigen Minuten wird das Öl sichtbar. |
 |
|
|
|
Das anschließende zentrifugieren bewirkt die Trennung der drei Bestandteile dieser Masse: Öl, pflanzliches Wasser und feste Bestandteile (Preßrückstände). |
 |
|
|
|
Nach dem letztmaligen Zentrifugieren ist das Öl schon fast sauber genug zum Verzehr. Es folgt jedoch eine weitere Filtrierung mit saugfähiger Baumwolle, um auch die letzten im Öl verbliebenen winzigen Partikel von Fruchtfleisch und Wasser zu entfernen. Ein unerläßlicher Vorgang vor dem Abfüllen, damit sich nichts mehr auf dem Boden absetzen kann. |
 |
|
|
|
Um den unvermeidbaren Alterungsprozeß des Öls zu verlangsamen, sollte es vor Licht und Wärme geschützt gelagert werden. Ideal ist eine Lagertemperatur von 13-18 °C. Einmal angebrochenes Öl sollte man nicht mehr allzu lange in seinem Behältnis aufbewahren. |
 |
|
|
|
|
|
|
| |